„A Hard Day´s Night“ an der Ems

ReCartney beim Ems-Festival in Rheine Foto: © Hartmut Meyer

Umsonst und draußen in Rheine: Die Beatles-Tribute-Band „ReCartney“ sorgte für die perfekte musikalische Atmosphäre und für einen wunderbaren Sommerabend am Emsufer.

ReCartney beim Ems-Festival in Rheine Foto: © Hartmut Meyer

Rheine. Na endlich. Die Sonne scheint mal wieder. Auch im westfälischen Nachbarland. Und das ist gut so, denn „Rheine.Tourismus.Veranstaltungen e.V.“ hat das diesjährige „EmsFestival 2017“ organisiert. Eine raffinierte Konstruktion, die den Fluss, das Ufer und die Stadt zu einer beeindruckenden Szenerie zusammenwachsen lässt. Auf der Ems schwimmt die Bühne. Und das schreibt sich leichter als gebaut. Denn noch am Nachmittag war der Wasserstand so hoch, dass die damit einhergehende Strömungsgeschwindigkeit den Ponton von der Leine zu reißen drohte. Also: Wasserstand absenken und los geht’s! Dank dem Wasserwirtschaftsamt der Stadt – „A Hard Day´s Night“. Mehr als 1000 Besucher hatten sich am Donnerstagabend eingefunden, um der Coverband „ReCartney“ zu lauschen. Wie es der Name schon vermuten lässt standen überwiegend Beatles-Songs auf dem Programm. Das haben sie ganz ordentlich gemacht die Jungs! Irgendwie lustig aber allerdings auch überflüssig war die „pseudo-englische“ Anmoderation der einzelnen Songs. Denn sie kommen aus Deutschland und sind der Muttersprache durchaus mächtig. Schwierig für einen Musiker ist auch die Tatsache, dass sich hier zwischen der Band und dem Publikum zwanzig Meter Wasseroberfläche befinden. So recht „mag der Funke da nicht rüberspringen“. Was wäre, wenn man in den nächsten Jahren die schwimmenden Bühnenkonstruktion näher an die Zuhörer heranführen würde? Dann hätte es auch der Tontechniker leichter und müsste nicht von der Bühne aus mischen. Ein Multicore-Kabel mag wohl niemand so gern durch die Ems verlegen…
Aber der Sound war insgesamt okay und machte Appetit auf das was noch so kommt: „Still Collins“ (Phil-Collins-Coverband) am Freitagabend, das Märchen „Aschenputtel“ am Sonnabend über Tag und am Abend „Das Wunder“ (Rock- und Popband). Am Sonntag gibt es dann zunächst einen ökumenischen Gottesdienst und  im weiteren Verlauf „Hollywood-Filmmusik“.
Na dann: R(h)ein(e) ins Vergnügen!

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2 Comments

  • Hallo lieber Redakteur,
    Selbstverständlich liegt ein Multicore Kabel vom FOH durch die Ems bis zur Bühne. Es sind sogar 2 – eins für Ton und eins für Licht.
    Dafür gibt es spezielle Kabel die wir seinerzeit extra dafür gekauft hatten!
    Von der Bühne wird beim Emsfestival gar nix gemixt – ausser der Monitorsound der Bands.
    In diesem Sinne….

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