Ausstellung zur Reformation im Kloster

Zur Ausstellungseröffnung zur Reformation im Kloster Frenswegen am vergangenen Freitag war auch der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff gekommen. Landrat Friedrich Kethorn stellte heraus, dass die  „Reformation für die Grafschaft kein Randereignis war“

Nordhorn. Ganz im Zeichen von 500 Jahren Reformation stand das Kloster Frenswegen in Nordhorn am Freitagabend. Vor rund 170 Gästen wurde die Ausstellung „Das hatte Folgen“ eröffnet. Landrat Friedrich Kethorn betonte in seiner Begrüßung, dass die Reformation für die Grafschaft kein Randereignis darstelle. Als Hauptredner war der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff geladen und wertete das Kloster als hervorragenden Ort für Besinnung, Begegnung und vor allem Dialog. Zugleich warb er für Offenheit und Toleranz in der Gesellschaft, mahnte aber auch die Einhaltung der in Deutschland durch das Grundgesetz geltenden Regeln an.

Die Ausstellung lässt auf zwölf Tafeln und mit zwölf Vitrinen die Reformation und besonders ihre Folgen in der Grafschaft Bentheim Revue passieren. Kurze, prägnante Texte ergänzen sich dabei mit historischen Dokumenten und weiteren Ausstellungsstücken, darunter ein Schwert der Wiedertäufer und ein Abendmahlskelch der ev.-ref. Kirchengemeinde Laar von 1725. Ergänzend zur Ausstellung ist eine 74-seitige Broschüre gegen eine Schutzgebühr von 1,00 Euro erhältlich.
Die Ausstellung „Das hatte Folgen – 500 Jahre Reformation in der Grafschaft Bentheim“ ist bis zum 28. Februar 2018 im Kloster Frenswegen, Klosterstraße 9 in Nordhorn zu folgenden Zeiten zu sehen:

Montag – Donnerstag                   8:30 bis 16:30 Uhr

Freitag                                                 10:00 bis 16:00 Uhr

Samstag                                              9:00 bis 16:00 Uhr

Sonntag                                              9:00 bis 14:30 Uhr

Vom 23. bis 26. Dezember ist die Ausstellung geschlossen.

Verfasst von

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.