Bentheim feiert den neuen Thron

Foto: Oliver Loh

Mit einem „Bunten Zug“ durch die Stadt, Tanz im Burg-Innenhof und erst recht mit dem Königsball im Festzelt feierte Bentheim seinen neuen König und den neuen Thron.

Bad Bentheim. Ein Fest mit „Style“, so ließe sich das Stadtschützenfest der Burgstadt kurz beschreiben – aber auch nur sehr kurz. Ein gewisse Etikette und auch die enge Verbundenheit des Offizierskorps mit der fürstlichen Familie sind Ausdruck davon. Die Beteiligung der Einwohner ist beachtlich und wenn die Offiziere laden, so folgt man gerne. Zumal es beim „Bunten Zug“, dem Tanz im Burg-Innenhof und dem Fest im Schlosspark auch immer ein Erlebnis ist, das sich so auch nur alle 5 bis 7 Jahre erleben lässt. Würdevoll und festlich und nicht in schützenüblichem grün-weiß. Als ob es eine Bestätigung bräuchte vergewisserten sich die Bentheimer auch am Montagabend immer wieder: „Das ist schon was Besonderes“. Doch auch Gäste aus den Nachbarstädten, wie der Schüttorfer Samtgemeindebürgermeister Manfred Windhaus zeigten sich beeindruckt. Ob so etwas auch in Schüttorf möglich wäre? Bislang hat es nur einmal geklappt beim Stadtjubiläum 1995. Damals wurde von den Schüttorfer Schützenvereinen ein gemeinsames Stadtschützenfest gefeiert. Um das auf Dauer zu etablieren, reichte es jedoch nicht und man müsste möglicherweise zwei der drei Vereine – und mit Suddendorf sogar drei der vier – auflösen.
Festlich gekleidet fielen vor allem die Kleider der Königin und ihrer Ehrendamen ins Auge. Erstaunlich, wie schnell die Damen nach dem Königsschuss sich derart ausstaffieren konnten, denn solche Kleider dürften sicherlich nicht zum Standard ihres Kleiderschrankes gehören. Oder sollten sie schon zuvor etwas geahnt und sich vorbereitet haben? 😉 Der Thron ist jung, möglicherweise der jüngste Thron den Bentheim bislang bejubelte. Doch der jüngste König ist Lars Möhring nicht, da gab es schon einmal einen jüngeren. Diese Jugendlichkeit verhalf dem Fest zu einem neuen Flair und man kann dies auch aufgrund der kleinen Änderungen  durchaus auf das gesamte Schützenfest beziehen. Lockerer, aber nicht ohne die Etikette kommt es daher.

 

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