Bleiben die Winter-Geister?

Osterfeuer 2018 Schüttorf Foto: © Albrecht Dennemann

Abergläubische Menschen könnten nach den verzögerten Abbrennen der Osterfeuer vermuten, dass uns der Winter noch etwas erhalten bleiben könnte. Nur mit Mühen ließen sich die Feuer zur Vertreibung der Geister des Winters entfachen.

Osterfeuer 2018 Schüttorf Foto: © Albrecht Dennemann

Schüttorf/Bad Bentheim. In Villarriba (Bentheim) war das Feuer schon fast runtergebrannt, als man in Villabajo (Schüttorf) sich noch bemühte des Feuer zu entfachen – so ließe sich das Geschehen am Sonntagabend in der Obergrafschaft beschreiben. Zugegebener Maßen hatten die Bentheimer auch eine halbe Stunde eher gezündelt, aber auch dort war es wohl nicht ganz so einfach das regendurchnässte Holz zu entfachen. Der neue Standort des Osterfeuers am Feuerwehrhaus bot logistische Vorteile für die veranstaltende Feuerwehr. Aufgrund der Beschwerde eines Gastronomen konnte der bisherige Platz vor der Freilichtbühne nicht genutzt werden. Allerdings war es am neuen Standort nicht möglich, sich rund um das Feuer herum zu positionieren. Die Besucher konnten das Feuer lediglich vom Gelände der Feuerwehr aus in Augenschein nehmen.
Mit Gebläsen, Laubbläsern und Flämmgeräten versuchte die Schüttorfer Feuerwehr ihr Osterfeuer auf dem Kuhm „in Gang zu bringen“. Es gelang, aber es dauerte. Das verlängerte die Verkaufszeiten an Bier- und Würstchenständen, aber einige Gäste verließen auch vorzeitig das Gelände. Dennoch überraschte die große, schwer zu schätzende Anzahl der Besucher.

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