Das Fest des Jahres

Foto: ©Albrecht Dennemann

Schüttorfer Wies´n – kaum ein Fest in der Obergrafschaft zieht Jahr für Jahr mehr Besucher an. Doch in diesem Jahr waren es etwas weniger, als im vergangenen Jahr. Der Stimmung und der Atmosphäre tat dies hingegen keinen Abbruch – im Gegenteil. Knapp 2000 Besucher feierten am Sonnabend ausgelassen bis in die tiefe Nacht in alpenländischen Outfit zu den Outrage DJ´s und der bayrischen Band „Aischzeit“auf dem Kuhm.

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Foto: ©Albrecht Dennemann

Schüttorf. Zunächst ein gewohntes Bild: Eine lange Schlange vor dem Festzelt bevor um 18 Uhr die Tore zur bajuwarischen Glückseligkeit geöffnet wurden. Doch nicht alle Gäste zog es gleich zu Beginn in das Zelt – man ließ sich auch Zeit. Gegen 20 Uhr war die Schüttorfer Wies´n dann aber ausgelastet. Trennte in den vergangenen Jahren noch ein Zaun noch die kommenden Gäste und die schon anwesenden, so fehlte dieser und die Security hatte etwas mehr zu kontrollieren. Der Hintergrund liegt in den Auflagen des Landkreises. Fluchtwege galt es offen zu halten und auch beim Brandschutz hatte der Landkreis in diesem Jahr seine schärfste Waffe nach Schüttorf geschickt. Mit Mühe konnte die Forderung nach einer kontinuierlichen Brandwache von neun Feuerwehr-Kameraden über die gesamte Laufzeit der „Schüttorfer Wies´n“ abgewendet werden. Nach dem Vorfall auf einer Gildehauser Landjugend-Party, hatten die Veranstalter Pentagon ConZerts darauf geachtet, keine Pulver-, sondern Schaum-Feuerlöscher bereit zu halten. Bei der Gildehauser Party hatte ein Gast einen Pulver-Feuerlöscher betätigt und einen Schaden von mehreren Tausend Euro verursacht und sich selbst eine Anzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung eingehandelt.
Zügig füllte sich das Zelt doch die Entspannte Eingangssituation sorgte auch dafür, dass die Schlangen an den Haxn- und Hendl-Ständen nicht allzu lang wurden. Das Bier floss kontinuierlich und die Versorgung an den Tischen funktionierte hervorragend. Nach diesem Auftakt stand der großen Party nichts im Wege. Weniger ältere und viele jüngere Gästen bevölkerten das Zelt und standen alsbald auf den Bänken. Mächtig angeheizt durch die Outrage DJ´s war das Publikum schon auf guter Betriebstemperatur, als die bayrische Bierzeltband „Aischzeit“ das Ruder übernahm. Alpenrock, mit einer guten Portion Schlager entfesselte dann auch die Feierlaune vollends. Die vier Musiker legten sich mit Gesang, Keyboard, Gitarre, Schlagzeug und Akkordeon auch mächtig ins Zeug. Ein Hit nach dem andern. Mit „Aischzeit“ löste eine mindestens genau so gute Band die „Vagabunden“ der letzten Jahre ab. Ein gute Wahl und eine Abwechslung, die das Fest möglicherweise auch nötig hatte.
Genügend Platz, gute Versorgung, umsichtige Planung, tolle Band – es gibt nichts zu kritisieren. Tolle Party.

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