Geschmeidig in die Feiertage

Geschmeidig ließen sich am Freitagabend die Gäste des Treff10 bei ChristmasRock mit “Mond” und “Annie´s Style” Indie.Feiertage begleiten. Gute Laune verbreiteten die Bands mit ihren professionellen Auftitten und wirklich guten Songs aus eigener Feder.

Annie´s Style beim Indie.Feiertage Foto: Uwe Hielscher

Bad Bentheim. “Driving Home For Christmas” mag dem einen oder anderen Gast auf der Heimfahrt durch das Radio entgegen geschallt sein. Doch mit weichgespülter Pop-Musik hatte das Konzert mit Mond und Annie´s Style nur wenig zu tun. Aber auch hart war es nicht. Indie halt. Was genau das ist, ist kaum zu umschreiben und ein weites Feld. Eigentlich bezeichnete es zunächst nur Bands die nicht bei einem großen Platten-Label unter Vertrag sind – eben unabhängig – independend. Nun gut, genremäßig ist das Ganz also nur schwer zu fassen. Dennoch hat sich die Konzertinitiative Alternation diesem Sound verschrieben.Sicherlich auch, weil es vielfältig ist.
Mond und Annie´s Style kommen beide aus Münster und zeigten sich sehr gut aufgelegt. Eingängige, aber dennoch musikalisch interessante Songs, gepaart mit jeweils einer Frau am Gesang. Viele Parallelen und auch nicht zu unterschiedlich – eine recht homogene Zusammenstellung für den Abend. Auch ältere Semester genossen den Abend. Möglicherweise auch, da sie ihre Hörgewohnheiten nicht umstellen brauchten. Annie´s Style punkteten schon beim Stonerock im Sommer als Opener. Eigentlich viel zu schade und einige der Bands die damals folgten konnten nicht so sehr überzeugen wie Annie´s Style. Mond wäre es ebenso ergangen. Auch diese Band  konnte am Freitagabend sehr punkten und in Bentheim erste Fans für sich gewinnen. Zu recht! Hört rein: Mond und Annie´s Style. Beide Bands sind sehr interessante Band-Projekte, denen es zu wünschen ist, dass sie größere Kreise ziehen mögen.  

Sind solche Konzertabende vor und während der Feiertage immer stärker vom “Leute treffen” dominiert, spielte das im Treff 10 nicht die Hauptrolle. Nach jeweils einer Dreiviertel Stunde waren die Auftritte beendet und die Bands zogen währenddessen die Aufmerksamkeit auf sich. Erst dann widmeten sich die Gäste vollends einander. Und dies ausgiebig bis in die frühen Morgenstunden.

[GALERIE] 

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