Hökermarkt Opfer des Wetters

Foto: © Albrecht Dennemann

Der Schüttorfer Hökermarkt des Freibad-Fördervereins am Sonnabend fiel erheblich kleiner aus als in den vergangenen 14 Jahren. Das Wetter machte eine Strich durch die Rechnung, doch die Ständler die dennoch gekommen waren, konnte sich über gute Verkäufe freuen.

Foto: © Albrecht Dennemann

Schüttorf. Zum Hökermarkt hatte sich in diesem Jahr auch die Spendenaktion für das Projekt “Flugkraft” gesellt. Mit einem Spenden-Schwimmen sollte Geld für die gemeinnützige Gesellschaft gesammelt werden. “Flugkraft” hat sich zur Aufgabe gemacht, kranken Kindern und deren Familien in der Sturmzeit unter die Arme zu greifen. Ob Therapie begleitend mit Fotos, finanzielle Unterstützung oder auch bei Renovierungsarbeiten und im Garten. FLUGKRAFT hilft vor Ort. Viele Unternehmen von vor Ort und der Region hatten die Aktion schon im Vorfeld unterstützt und Geld bereit gestellt. Hinzu kommen viele Spender, die nicht genannt werden, aber das Projekt gerne unterstützen wollten. Eine genaue Spendensumme stand am Sonnabend noch nicht fest. Trotz des schlechten Wetters – nass waren die Schwimmer ohnehin – konnte sich die Aktion im Freibad über rege Beteiligung freuen.
Kamen sonst bis zu 200 Ständler für der Flohmarkt, brach diese Anzahl auf ein Viertel ein. “Solch schlechtes Wetter hatten wir bislang noch nie”, klagte denn auch Hökermarkt-Organisator Ulrich Körner. Die Käufer kamen dennoch – möglicherweise auch aufgrund der Flugkraft-Aktion. Das hatte zur Folge, dass die Anbieter bei hoher Nachfrage gut verkaufen konnten und auch nicht zu sehr mit dem Preis runtergehen mussten. Doch ingesamt waren weniger Besucher gekommen, so dass die Cafeteria mit Bratwurstverkauf des Fördervereins, auf einigen Bratwürstchen “sitzen blieb”. Bitter, da die Cafeteria in der Vergangenheit der Bereich war, der das Geld brachte, mit dem der Verein Investitionen im Freibad unterstütze. Im vergangenen Jahr wurde beispielsweise die neue Rutsche bezuschusst.  Unstimmigkeiten gab es jedoch auch mit dem Kiosk-Betreiber, da vereinbart worden war, dass diese keinen Kaffee ausschenken. Was sie auch nicht taten. Lediglich Kakao, Cappucino und Lattte Macchiato. Nun ja – möglicherweise nur Abstimmungsschwierigkeiten. Ute Meier-Bergfeld vom Organisations-Team zeigte sich am Nachmittag – als dann endlich auch die Sonne schien – angesichts der widrigen Umstände dennoch mit dem Erfolg einigermaßen zufrieden.

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