Hübsche Image-Filme der Samtgemeinde Schüttorf vorgestellt

Filmarbeiten beim Gilde-Schützenfest 2015 Foto:©Albrecht Dennemann

Gleich im Trio wurden nun die Image-Filme der Samtgemeinde Schüttorf veröffentlicht – Freizeit, Impressionen von oben und eine Zusammenfassung. Sogar aktuelle Entwicklungen, wie die Preisvergabe “Beste Schule Deutschlands” an die Süsteresch Grundschule wurden in den Film aufgenommen.

Schüttorf. Eigentlich sind es sogar sechs Filme – wenn man die niederländischen Versionen hinzu zählt – die von der Produktionsfirma VSS aus Meppen auf der Homepage der Samtgemeinde Schüttorf bereit gestellt wurden.  Mit schönen Bildern werden aber auch Fakten transportiert, die Investoren, aber auch Touristen und möglicherweise Neubürger anlocken sollen. Lediglich an der Aussprache von “Schüttorf” gäbe es etwas zu kritisieren, klingt es doch fast so, als sage der Sprecher “Schüttdorf”.  Doch auch für Schüttorfer sind diese Impressionen interessant, da sie die Stadt aus ungewohnten und für manchen gar neuen Perspektiven präsentieren – insbesondere hierbei die Luftaufnahmen.
Hübsch. Wirtschaft, Sport, Schulen, Kindergärten, Fahrradfahren und Freizeitwert. Doch Kultur? Weder das Kulturangebot des Komplex, noch das des Theaters der Obergrafschaft, oder des Kunstwerk und anderer Initiativen werden aufgegriffen. Analog zur Homepage der Stadt und Samtgemeinde Schüttorf findet dies auch in dem Film kaum bis garnicht Erwähnung. Schade, ist doch Kultur für die Entwicklung einer Gemeinde mitunter weitaus mehr als ein weicher Standortfaktor.

Die Filme sind unter www.schuettorf.de einsehbar – oben rechts auf der Seite. Die Videos sind bei YouTube eingestellt. Eine Verlinkung – hier direkt auf der Seite – ist von der Produktionsfirma  nicht erwünscht.

 

 

 

1 Comment

  • Es sind in der Tat schöne Bilder von Schüttorf und es gibt bestimmt den einen oder anderen, der sich in den Bildern als “Darsteller” entdeckt. Kuck mal, das bin ja ich. Aber die Filme haben auch große Schwächen. Die Hauptschwäche: Es fehlt eine Dramaturgie, ein roter Faden, ein Spannungsbogen, eine Idee, die auch dem Nicht-Schüttorf anhält, sich den Film bis zum Ende anzuschauen (Die aktuellen Werbefilme der Stadt Rheine wurden in FB schon als gelungenes Gegenbeispiel genannt). Der Text, der von einem sehr unmotiviert und eher begeisterungslos wirkenden Sprecher vorgetragen wird, ist viel zu lang und enthält unnötigen Wiederholungen. Auch die mehr eintönige Musikunterlegung macht das Ganze nicht besser. Hinzu kommen technische Schnitzer wie Bildwiederholungen, die eigentlich keinen Sinn machen. Man könnte auf die Idee kommen, das Bildmaterial reichte nicht für die Menge des Textes. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass erst gefilmt wurde, dann hat man sich über das “Konzept” geeinigt und dann wurde ein Text erstellt, diskutiert und verabschiedet, der unbedingt vollständig gesprochen werden musste, ob es dazu bewegte Bilder gibt oder auch nicht. mein Fazit: Viele Schüttorfer werden die Filme hübsch finden, weil sich sich und ihre Stadt darun wiederfinden. Ob sich Wirtschaftsbosse oder Touristen davon so ansprechen lassen, sich Schüttorf einmal näher anzuschauen, wage ich in Frage zustellen. Aber auch hier gilt: Der Köder muss nicht dem Angler, sondern dem Fisch schmecken,

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