Jürgenstraße in Schüttorf bis Advent gesperrt

Jürgenstraße Foto:©Dennemann

Die in der vergangenen Woche begonnenen Straßen-Sanierungsarbeiten in der Jürgenstraße werden sich noch bis zum 30. November hinziehen, wie auf der Homepage der Stadt zu lesen ist. Noch im Juni war ein Zeitpunkt  Anfang bis Mitte Oktober angekündigt worden. Für diese Arbeiten ist die Straße ab Hafermarkt/Singel komplett gesperrt. Eine Umleitung des innerörtlichen Verkehrs ist ausgeschildert.

Schüttorf. Auf Anfrage von Aleida Niemeyer (Bündnis90/DieGrünen) hatte Bauamtsleiter Dieter Salewski in der Planungs- und Umweltausschusssitzung am 9. Juni 2016 erklärt, dass die Bauarbeiten Anfang bis Mitte Oktober abgeschlossen sein sollten. Das Weihnachtsgeschäft solle nicht beeinträchtigt werden. Das Weihnachtsgeschäft beginnt jedoch nicht erst mit dem 1. Advent, sondern erheblich früher. Schon spätestens ab Oktober ist mit gezielten Einkäufen für Weihnachten zu rechnen. Irgendetwas scheint länger zu dauern, sodass dieser Terminplan nicht eingehalten werden kann. Dieses “irgendetwas”, wird mit im Untergrund gefundenen gusseisernen Rohrleitungen angegeben. Nun gut, bislang ist lediglich die Teerdecke abgefräst und man hat an der Einmündung zur Steinstraße etwas den Boden aufgenommen. Unter der Teedecke kam erwartungsgemäß das alte Kopfsteinpflaster zum Vorschein. Im Zuge der Sanierung sollen auch wieder Bäume gepflanzt werden, nachdem ein paar vorsorglich entfernt worden waren.
Laut Homepage der Stadt und Samtgemeinde Schüttorf, sei der Stadtverwaltung bewusst, dass den Verkehrsteilnehmern/innen und den Anliegern durch die Verkehrseinschränkung einiges an Geduld abverlangt wird. Angesichts der hohen Bedeutung eines intakten Straßensystemes für den Stadtverkehr, bittet sie jedoch um Verständnis. Dass die Bauarbeiten möglicherweise auch Umsätze des Einzelhandels betreffen, darauf wird nicht eingegangen. Sowohl die Stadt als auch die ausführenden Firmen seien bemüht, die Einschränkungen möglichst gering zu halten. Im Zuge der Sanierung werden die Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Regenwasserkanalisation erneuert. Letztere soll laut Protokoll der Planungs- und Umweltausschussitzung vom 23. November 2015 im gesamten Stadtgebiet zum 1. Januar 2018 an den Trink- und Abwasserverband übergehen. Zu diesem Zeitpunkt ist dann auch die Einführung einer Niederschlagswassergebühr angedacht – die Bürger würden dann also an den Kosten für die Abführung des Regenwassers beteiligt.

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