[KOMPLEX] Metal Bang im April mit vier Bands

Tell you what now

Der inzwischen schon 16. Metal Bang der Konzertinitiative “Zikadumda” steht am 8. April im Komplex in Schüttorf auf dem Plan. Neben dem Headliner „Tell you what now“ sind die emsländischen Metalbands „Islay“ und „Emfeeble“mit dabei und als Opener spielt die Grafschafter Band „Antagoniac“.

Schüttorf. “Tell You What Now” steht für straight und abwechslungsreich, hart und melodiös und ist rhythmisch immer voll durchdacht: Ein Sound, der die Metalszene wachsen lässt und neue Frische reinbringt. Die Erfolgsgeschichte der noch recht jungen Band begann 2012, gegründet von fünf Mitgliedern, die über jahrelange Musik- und Bühnenerfahrung verfügen. Noch im selben Jahr wurde die Debüt-EP „Nuketown Adventures“ veröffentlicht, mit der sich die Jungs zunächst einen Namen in der Szene machten. Stetig wurde am Sound gefeilt und neben Konzerten die Konzept-EP „Brotherhood“ geschrieben, die Ende 2013 erschien und einige Überraschungen mit sich brachte. Nach einem ereignisreichen Jahr 2014 mit mehreren Konzerten, unter anderem auf dem Serengeti Festival, wurde letztlich im Dezember das Debüt-Album „Signs Of Life“ veröffentlicht.
Nachdem schon die beiden Vorgänger-EPs die Geschichte eines Ex-Soldaten einleiteten, wird diese Anti-Kriegsgeschichte nun zum Abschluss gebracht. Die Songs handeln von verlorener Lebenszeit, Neubeginn, Perspektivlosigkeit und Auswegen. Das Feedback der Fans zu „Signs Of Life“ ist mehr als positiv. Denn nicht nur das Crowdfunding-Projekt zum Album war äußerst erfolgreich, auch das Album selbst ging direkt in die Top 10 der iTunes und Amazon Metal Charts. Nach mehreren deutschlandweiten Club- und Festivalshows geht es nun wieder ins Studio. Auch das dabei entstehende Album wurde durch ein weiteres erfolgreiches Crowdfunding-Projekt finanziert. Einen Vorgeschmack darauf, zeigt die Single „Painkiller“ die im August 2016 veröffentlicht wurde und gutes Feedback erhielt.
Islay ist eine Death Metal-Combo aus dem Emsland die ihre musikalischen Inspirationen auch im Black-und Thresh Metal findet. Gegründet haben sich Islay im Dezember 2009, ihr Bandname verweist dabei auf die schottische Insel Islay, welche als eine der Hochburgen der Whiskeyproduktion gilt. So abwechslungsreich wie die unterschiedlichen Whiskeysorten, so abwechslungsreich sind auch Islay als Band. In anderer Formation veröffentlichten sie zuvor zwei Demos und bestiegen dann die großen Bühnen. Auftritte unter anderem mit Rage, Amorphis, The Excrematory Grindfuckers, Debauchery und Tankard zählen sie zu ihren Erfolgen.
Zudem spielten die Deather zum Auftakt der Dragonforce-Europa Tournee und auf dem DONG OPEN AIR.
ENFEEBLE stehen für eine im höchsten Maße belebte, emotionsgeladene Bühnenperformance unterstützt durch melodisches Thrash-Metalcore-Gewitter. Beheimatet im emsländischen Lingen sind ENFEEBLE berüchtigt dafür selbst bei kleineren Publikumsmengen selbige zum Ausrasten und ausgelassenen Spaßhaben zu animieren. Mit einem Crossover aus Thrash, einer kleinen Prise Screamo sowie sich harmonisch ins musikalische Gesamtbild einnistende Core-Anleihen begründet die Band bis heute einen Sound, welcher sowohl die Summe seiner Instrumentalisten repräsentiert wie auch mit Einzigartigem und Überraschendem nicht zu geizen weiß.
Pascal S. sorgt an der Lead Gitarre für kräftig-satte Ohrwurm-Riffs und frickelig angehauchte gitarristische Soloeinlagen, Klaus B. begeistert mit einem tiefen und knackig donnerndem Bass, Chris G. mit konzentrischen Beats und Lucas B. steht an der Front mit einer atemberaubendem Vokalstimme, die von ausdrucksvollen und akustisch-charismatischen Clean-Gesängen bis hin zu kehligen Shouting-Attacken reicht und den Hörer direkt bei den Eiern packt.
AntagoniacAntagoniac steht für handgemachten Alternative-Metal aus dem Nordwesten Deutschlands. Gitarrist David Klemme und Vokalist Dominik Holzer entschlossen sich im März 2014 dazu, ihre Liebe für die unterschiedlichen Stile des Metal in einer Band zusammenzuführen. Schlagzeuger Steffen Höptner stieß kurz darauf als festes Mitglied hinzu. Nach einigen Wechseln an der Bassgitarre sprang Daniel Naurath zwecks eines Auftrittes auf dem „Schüttorf Rocks“ Festival (26.12.2014) am Viersaiter ein. Schnell wurde er daraufhin ein fester Teil der Band. Nun endlich zu viert entstanden schnell Songs, die mit Geschwindigkeit, eingängigen Rythmen und metapherhaften Texten aufwarteten. Besonders durch die unterschiedlichen musikalischen Einflüsse der Musiker entstand ein experimentelles, schwer zu kategorisierendes Soundgemisch, in dem sich aggressive Vocals und groovende Metalriffs genauso wiederfinden wie ruhige, von Melancholie getragene Passagen. Sänger Dominik Holzer verließ die Band im Spätsommer 2015, die verbliebenen drei Mitglieder entschlossen sich jedoch, das Projekt Antagoniac nicht aufzugeben. Nach einer längeren Suche nach einem neuen Frontmann meldete sich auf eine Internetanzeige schließlich Patrick Gravel aus Schüttorf. Die Band entschied sich nach ein paar gemeinsamen Proben, dass er der richtige Mann fürs Mikro sei. Seine mitreißenden Shouts und die psychodelisch anmutende Art seiner Cleanvocals waren der goldene Schnitt für die Band. Mit ihm wurden erneut experimentelle Stile ausprobiert, die die Klangbotschaft der Texte in verschiedenen Variationen passend zum Inhalt darstellen. Im Frühling und Sommer 2016 veröffentlichten Antagoniac bisher vier in Eigenregie aufgenommene Songs im Internet, welche den Hörer mit in die Klangwelt und Gedankengänge der Band versetzen und zu begeistern wissen.
Die teilweise sehr aufwendigen Artworks werden mit viel Liebe zum Detail von Patrick angefertigt.
So gewappnet arbeitet die Band weiter an neuem Material und freut sich schon auf den nächsten Gig mit allen, die handgemachten Metal lieben!

Sonnabend 8. April 2017
Einlass  ab 19.30 Uhr 

Der Eintritt beträgt 7,50 Euro im VVK.
Karten für diese Veranstaltung gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen der Region ( alle Orte der Grafschaft außer Emlichheim haben mindestens eine Reservix Verkaufsstelle) oder im Internet, auch zum zu Hause selber ausdrucken. Mehr Informationen dazu unter www.komplex-schuettorf.de

Jugend- und Kulturzentrum  Komplex
Mauerstr. 56
48465 Schüttorf
Telefon: 05923/960512
www.komplex-schuettorf.de
rainer.bluhm@komplex-schuettorf.de

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